Langes Wochenende in Gdansk
Liebe Grüße an die stürmische Heimat. Ich habe von einigen Vorfällen gehört.
Da ich Donnerstag und Freitag nicht arbeiten musste, habe ich die Zeit genutzt und mich auf eine kleine Polenreise begeben. Auch wenn hinter den Fahrkarten und Informationschaltern der polnischen Bahn recht oft Drachen sitzen und der Kauf einer Fahrkarte sich echt umständlich gestaltet, habe ich am Ende doch immer das richtige erhalten. (Auch in Gdansk braucht man keine Fremdsprachenkenntnisse zu erwarten.) Zum Glück gibt es doch immer auch nette Menschen, die der Englischen Sprache mächtig sind und die einem aushelfen können.
Auf der Hinfahrt bin ich dann meinem ersten sehr netten polnischen Schaffner begegnet. Er wollte mir erklären, wann und wo ich umsteigen muss. Pani nie rozumie? Tak, ich verstehe leider kein Polnisch. Also holt er aus dem Nachbarabteil einen jungen Mann, der für mich ins Englische übersetzt. Dieser Junge bewahrt mich dann auch davor schon eine Haltestelle zu früh auszusteigen. Ich bin dann auch planmäßig nach 9 Stunden in Sopot angekommen.
Man nennt sie auch die Dreistadt; von Nord nach Süd gehen die 3 Städte direkt ineinander über: Gdynia, Sopot und Gdansk -Danzig-). Gdynia ist die modernste der 3 Städte, viele Büros haben dort ihren Sitz und die Leute kommen zum Einkaufen. Sopot ist eigentlich ein kleiner Ort zwischen 2 großen Städten, aber im Sommer quillt das Städtchen vor Touristen über. Ein schöner Ort direkt am Meer mit Strand und einer riesigen Seebrücke. Dieser kleine Ort besitzt auch zahlreiche Clubs und Bars, in die am Wochenende auch viele junge Leute aus Gdynia und Gdansk pilgern zum feiern und tanzen. Und dann das geschichtsträchtige Gdansk mit seiner wunderschönen Altstadt und den vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten.
Fortsetzung folgt …..
