Saturday, November 04, 2006

Eines der wichtigsten Utensilien neben Blumen fur Allerheiligen.


Nicole und ich waren auf dem Hauptfriedhof.


Eines der vielen hell erleuchteten Graber.


Davor waren wir im nahen Park, uber dem die Krahen laut schreiend kreisten.


Mal ein Blick auf die Altstadt von einer anderen Perspektive; es dammert leider schon.



Allerheiligen:

Wir haben frei und die Polen ehren ihre Verstorbenen. Was man so macht an einem Feiertag?- man schlaft aus und bereitet die Englisch Stunden fur Donnerstag vor. Monikas (meine Chefin) Mann, der in Kiew arbeitet, kommt zu seiner Familie (die beiden haben eine kleine Tochter) nach Hause, und sie wollen zu seiner Mutter nach Poznan fahren. Paul und ich springen fur ihre Stunden ein. Zum Gluck kann ich mit dreien der vier Englischklassen, zumindest einen Teil der Zeit, einen kleinen Test schreiben.

Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg in die Stadt Richtung Hauptfriedhof. Vor dem Friedhof haben viele Stande mit Kerzen und Blumen zum Verkauf aufgebaut und Menschenmassen sind unterwegs. Wir erkunden zuvor den naheliegenden Park so lange es noch hell ist. Die Blatter sind alle buntgefarbt, seit Monag ist es auch merklich kalt geworden und die Krahen machen ordentlich Larm und ziehen ihre Kreise.

Als es dunkel ist, kehren wir zum Friedhof zuruck. Der Hauptfriedhof ist riesig und mit Menschen bepackt. Auf nahezu allen Grabern steht eine Lichterflut aus Kerzen und die Grabplatten sind mit Blumengestecken bedeckt. Die Graber der Polen sind koplett aus Stein, teilweise monstros gross. Der Anblick des mit bunten Lichtern ausgeleuchteten Friedhofs ist beeindruckend, dann kommen noch Monche und Nonnen singend aus der Friedhofskapelle. Wir schlender eine Weile herum und staunen.
Der Abend kann dann mit einem leckeren Mahl und einem Filmchen ausklingen.

Ich Grusse euch alle ganz herzlich.

Lasst euch drucken

Eure Jule, Julie, Julchen

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